In den 1950er-Jahren engagierten sich die Schorndorfer Weiber maßgeblich für das Gemeinschaftshaus, das heute als Karl-Wahl-Begegnungsstätte bekannt ist. Sie sammelten Spenden, leisteten Eigenarbeit und übernahmen Verantwortung. Auch humanitäre Hilfe gehörte selbstverständlich dazu – Lebensmittelpakete, Unterstützung für Hochwasseropfer, Betreuung von Kindern.
Über die Jahrzehnte hinweg blieb eines gleich: Die Schorndorfer Weiber sind überparteilich und überkonfessionell. Ihr Engagement gilt ausschließlich der Stadt und den Menschen, die hier leben.
Ob bei der SchoWo, auf Märkten, bei kulturellen Veranstaltungen oder mit größeren Projekten wie dem Blindentastmodell auf dem Kirchplatz – die Frauen setzen ihre Zeit, ihre Energie und ihre Ideen ein, um Schorndorf aktiv mitzugestalten.
Heute zählt die Arbeitsgemeinschaft rund 50 Mitglieder. Seit März 2024 steht Gudrun Friedrich an der Spitze des Vereins.
Was geblieben ist: der Wunsch, etwas Sinnvolles zu tun – gemeinsam, verlässlich und mit Herz.